Startschuss für die Girls` Digital Camps

Fledermäuse für die digitale Zukunft

Mädchen interessieren sich besonders für technische Inhalte, wenn diese in einem sozialen oder ökologischen Kontext eingebettet sind. Diesen Zusammenhang nutzt das Projekt „it.girl@was fu3r dich.de“, um das Interesse von Mädchen an zukunftsorientierten digitalen MINT-Themen zu wecken. Das vom Wirtschaftsministerium geförderte Modellprojekt zur Entwicklung von „Girls‘ Digital Camps“ vermittelt durch konkrete Einblicke in die Inhalte digitaler Anwendungen mit einer genderspezifischen Aufbereitung die Bedeutung der neuesten digitalen Trends und bildet digitale Kompetenzen für eine berufliche Zukunft in den Bereichen der Digitalisierung aus.

Um die Zielgruppe der Mädchen für die IT-Thematik zu begeistern, hat das Institut für Bildung, Beruf und Technik der PH Schwäbisch Gmünd, das das Projekt „it.girl“ in Kooperation mit der eule gmünder wissens-werkstatt (EULE), dem Klett MINT Verlag sowie zahlreichen Schul- und Industriepartnern durchführt, das Oberthema „Fledermäuse“ gewählt. Rund um das Oberthema werden Lehr- und Lerneinheiten für die Module Wirtschaftsinformatik/Technische Informatik, Bio- und Medizininformatik, Geoinformatik und Medieninformatik entwickelt.
Basis des Projekts bilden wöchentliche Grundveranstaltungen zu den vier Modulen. Ergänzend werden externe Zusatzveranstaltungen mit Projektpartnern aus der Industrie angeboten, die praktische Einblicke in den Berufsalltag von Frauen in IT-Berufen bieten. Praktisch orientierte „digital camps“ und „hacker zones“ in Form von Abend- und Wochenendveranstaltungen runden das Angebot für die Mädchen ab, die aber nicht die einzige Zielgruppe des Projekts sind. „Neben der Förderung von Mädchen und jungen Frauen gilt es auch, die im Kontext der genderspezifischen Förderung beteiligten Personengruppen und Stakeholder in den Prozess zu involvieren und sensibilisieren“, erläutert Projektkoordinator Dr. Stefan Kruse. „Dazu gehören Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaft und Industrie, Role Models, Eltern und Gatekeeper in der Arbeitswelt.“

Pressemeldung PH Schwäbisch Gmünd

*Quelle (Foto): Franziska Kraufmann

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